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Billig ist nicht besser

Generell wird angenommen, dass die Verbraucher eher bereit sind, ein Produkt zu kaufen, wenn es preisgünstig ist. Aber wenn es um pflanzliche Produkte geht, widersetzen sich die Europäer diesem Prinzip. Eine neue, von der EU finanzierte Studie der schwedischen Universität Umeå zeigt, dass der Preis eine Rolle spielt, aber nicht so, wie man vielleicht denkt.
Dass Verbraucher pflanzliche Alternativen als teurer empfinden als ihre konventionellen Gegenstücke, ist nichts Neues.

Nach Angaben des Good Food Institute werden pflanzliche Alternativen derzeit in allen Kategorien mit einem erheblichen Aufschlag angeboten. Niedrige Preise für pflanzliche Alternativen sind jedoch möglicherweise nicht der beste Weg, um eine umfassende Umstellung der Ernährung zu erreichen. Die zitierte Studie, die das Verhalten und die Wahrnehmung von mehr als 7.800 Verbrauchern in neun europäischen Ländern untersuchte, hat ergeben, dass der Preis zwar eine Rolle spielt, aber ein niedrigerer Preis nicht immer als besser empfunden wird. Die Laut der Umfrage ist der wichtigste kaufentscheidende Faktor die sensorische Erfahrung (87 %), gefolgt von der wahrgenommenen Gesundheit (81 %) und der Erschwinglichkeit (80 %).

 

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