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Arla setzt auf klimafreundliche Wärmepumpen

Im Foto (v.l.n.r): Bei der Einweihung der neuen Wärmepumpen im Arla Werk in Pronsfeld: Thomas Peters (Projektleiter, Arla), Stephan Goetz (Werksdirektor Pronsfeld, Arla), Ministerpräsident RP Alexander Schweitzer, Carla Henckel (Direktorin Communications, Arla), Marcel Goffinet (Aufsichtsrat Arla). Foto: Joachim Mayer

 

Arla verfolgt eine ambitionierte Nachhaltigkeits- und Klimaagenda, um die Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis 2030 signifikant zu reduzieren: Dazu gehört auch eine klimafreundlichere Produktion in den Milchwerken. Das Ziel: die Reduktion der CO2e-Emissionen um 63% bis 2030 (vs. Basisjahr 2015) an allen europäischen Standorten. Dies gilt auch für das weltweit größte Arla Produktionswerk in Pronsfeld, wo das Unternehmen nun einen weiteren Meilenstein auf seinem Weg erreicht hat: Im Beisein von Alexander Schweitzer, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, wurde eine neue Anlage mit zwei leistungsstarken, elektrischen Wärmepumpen eingeweiht. Die beiden Pumpen mit einer Heizleistung von 12,5 GWh ersetzen zukünftig beim Prozess der Milcherhitzung einen erdgasbasierten Dampfkessel. Der Hauptteil der Energie für die beiden Wärmepumpen stammt aus bisher ungenutzter Abwärme einer großen zentralen Kälteanlage. Damit findet ein nachhaltiges „Recycling“ vorhandener Abwärme statt, die bisher ungenutzt blieb. In Summe können zukünftig mit der klimafreundlicheren Wärmeerzeugung die CO2e-Emissionen am Standort um gut 5.000 Tonnen p.a. vs. dem bisherigen, erdgasbasierten Prozess gesenkt werden. Im Rahmen des Projekts hat Arla rund 14 Millionen Euro am Standort Pronsfeld investiert.

Täglich werden im Rahmen des Prozesses zukünftig zirka drei Mio. kg Milch erhitzt und weiterverarbeitet. Der Neubau des Betriebsgebäudes für die zwei Wärmepumpen bietet Platz für vier weitere, hochmoderne Industriewärmepumpen. Somit können zukünftig weitere Teile des Werks mit entsprechender Energie versorgt werden. Eine dritte Pumpe ist bereits in Planung. Das aktuelle Projekt wurde im Rahmen der „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft“ vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert.

 

 

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