Unternehmen
Quelle: top agrar / innsalzach24.de

Alles nur ein Manöver?

Spekuliert wird, ob es bei dem Insolvenzantrag der Hochwald-Tochter Almil nicht um Zahlungsunfähigkeit, sondern tatsächlich um den Milchpreis ging. Wollte die Molkerei die zu hohen Milchpreise nicht länger akzeptieren und hat sie finanzielle Engpässe nur vorgeschoben, um aus den Lieferverträgen herauszukommen? Immerhin ging es um 340 Mio. kg Rohstoff. Das soll die Almil-Geschäftsführung angeblich offen gegenüber den Mitarbeitern bei einer Versammlung mitgeteilt haben, berichtet das regionale Online-Nachrichtenportal „innsalzach24.de“.

Mittlerweile soll Almil den Insolvenzantrag wieder zurückgezogen haben. Die Milch ist Almil jedenfalls los, sie wird nun an Jäger und Bechtel geliefert.

Ob das mögliche Manöver rechtliche Konsequenzen für die Molkerei haben wird, bleibt abzuwarten.

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