Wo die Intralogistik besonders hohe Anforderungen erfüllen muss, stoßen Systeme von der Stange oft an ihre Leistungsgrenzen.
In modernen Anlagen der chemischen, pharmazeutischen und der Lebensmittelproduktion spielen Flurförderzeuge eine Schlüsselrolle, indem sie sämtliche Bereiche der Produktionskette miteinander verbinden. Sie ermöglichen die effiziente Lagerung von Rohstoffen, Komponenten und Fertigprodukten, nutzen den verfügbaren Lagerraum optimal aus und sorgen für einen zuverlässigen Materialfluss innerhalb der Intralogistik.
In vielen Fällen wird diesen komplexen Maschinen jedoch nicht die Aufmerksamkeit zuteil, die ihnen zusteht. Einige Unternehmen geben sich aus Kostengründen mit Standardlösungen zufrieden, obwohl diese nicht optimal an die Betriebsumgebung oder die Aufgabenstellung angepasst sind. Mit zunehmender Unternehmensgröße und steigender Prozesskomplexität wird eine effiziente Intralogistik jedoch zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor – und damit zu wichtig für Kompromisse.
Ein deutscher Marktführer für Pharma- und Medizintechnikprodukte entschied sich bereits zum zweiten Mal für einen hochspezialisierten Gabelstapler von Sichelschmidt Material Handling, anstatt auf seriengefertigte Lösungen großer Hersteller zu setzen. Beide Fahrzeuge wurden exakt auf die jeweiligen Einsatzbedingungen zugeschnitten – und sorgen seitdem für einen reibungslosen Betrieb an beiden Produktionsstandorten.
„Zusammen mit dem Kunden konnten wir unsere GMP-Serienmodelle so modifizieren, dass sie unter Einhaltung aller benötigten Standards die verfügbaren Räume optimal ausnutzen. Dabei flossen zahlreiche technische Innovationen ein, die im Rahmen früherer Kundenprojekte entwickelt wurden – darunter eine neu entwickelte Drehstrom-Servolenkung sowie ein optimiertes Druckausgleichssystem für den geschlossenen Hydraulikkreislauf“, erklärt Ralf Sichelschmidt, Geschäftsführer des Familienbetriebs im Ruhrgebiet.
Wie in vielen Bereichen des deutschen Maschinenbaus sind es auch in der Intralogistik häufig mittelständische Unternehmen, die Innovationen durch Flexibilität und Kundennähe vorantreiben. Global aufgestellte Marktführer hingegen arbeiten oftmals in Strukturen, die individuelle Kundenlösungen erschweren und schnelle Anpassungen nur eingeschränkt zulassen.
„Wir haben uns schon vor vielen Jahren darauf spezialisiert, unsere Serienfahrzeuge durch innovative Modifikationen optimal an die Bedürfnisse unserer Kunden anzupassen – und das kurzfristig und technologieoffen. Unsere Fähigkeit, flexibel auf individuelle Anforderungen zu reagieren, macht uns zum bevorzugten Partner für Unternehmen, die ihre Intralogistik optimieren wollen oder höchste Ansprüche an Qualität, Ausstattung und Service stellen.“, so Sichelschmidt weiter.
Auch Sichelschmidt Material Handling hat im Laufe seiner mehr als 112-jährigen Firmengeschichte Fahrzeugserien entwickelt, die über Jahrzehnte hinweg nahezu unverändert erfolgreich am Markt bestehen konnten. Die eigentliche Kernkompetenz des Unternehmens liegt jedoch darin, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die exakt auf die betrieblichen Herausforderungen seiner Kunden abgestimmt sind.
Diese Flexibilität lässt sich von globalen Wettbewerbern nicht kurzfristig nachbilden. Solange Unternehmen maximale Effizienz statt standardisierter Kompromisslösungen suchen, wird dieses Geschäftsmodell ein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil bleiben.
Fotos: Sichelschmidt