Arla Foods führt die bislang umfangreichste Aktualisierung seines „FarmAhead“-Programms ein, seit die Genossenschaft im Jahr 2023 damit begann, Landwirte für Nachhaltigkeit zu entlohnen. Indem den Landwirten als Gesellschaftern mehr Möglichkeiten zum Sammeln von Punkten geboten und der finanzielle Wert jedes Punktes erhöht wird, will die Genossenschaft Maßnahmen beschleunigen, die die Klimaauswirkungen der Milchproduktion in den landwirtschaftlichen Betrieben verringern. Die Erweiterung baut auf nachweisbaren Erfolgen auf: Seit 2020 haben die Arla-Landwirte ihre absoluten Emissionen aus der Rohmilchproduktion um 1,2 Millionen Tonnen CO₂e reduziert.
Das Prinzip hinter dem „FarmAhead Incentive“: Landwirte sammeln Punkte für nachgewiesene Maßnahmen zur Reduzierung der CO₂e-Emissionen auf ihren Betrieben, und diese Punkte wirken sich direkt auf den Milchpreis aus. Damit werden Maßnahmen, die wissenschaftlich mit einer Emissionsminderung in Verbindung stehen, mit einem finanziellen Anreiz im Wert von unternehmensweit bis zu 550 Millionen Euro jährlich gefördert, wodurch Klimaschutzmaßnahmen zu einem festen Bestandteil des täglichen Betriebs der Milchviehhaltung werden.
Im Jahr 2027 wird das „FarmAhead Incentive“-Programm die Anzahl der verfügbaren Punkte von 84 auf 111 erhöhen und den Wert jedes Punktes von 0,03 Eurocent auf 0,04 Eurocent pro Kilogramm Milch anheben. Sechs neue Handlungsfelder und Änderungen an bestehenden Bereichen sollen Landwirten verschiedener Betriebsarten und Regionen mehr Möglichkeiten bieten, die mit der Milchproduktion verbundenen Klimaauswirkungen zu verringern und dafür belohnt zu werden.
Foto: Arla Foods