Die Mohn GmbH bietet mit dem Trichterbehälter mit Fahrgestell Typ TRB-FG SON eine anwendungsbezogen gefertigte Lösung für Käsereien. Der kundenspezifische Edelstahl-Rundbehälter ist für Käsemasse ausgelegt, die nach dem Cutter – einem Aggregat zum Zerkleinern und Mischen – in einen mobilen Beschickungsbehälter übergeben wird. Für eine Kochkäserei unterstützt die Ausführung damit einen klaren Chargenablauf: Masse aufnehmen, im Produktionsbereich verfahren, auf Entleerhöhe bringen und in ein nachfolgendes Gefäß übergeben.
Der offene Behälter fasst ca. 300 Liter und ist ohne Deckel ausgeführt. Die Masse wird aus dem Cutter in den Rundbehälter abgelassen. Der Boden besitzt ein Gefälle zum zentralen Auslauf, sodass das Produkt in Richtung Entleeröffnung geführt wird. Der Auslauf ist als Sonderkonstruktion nach Kundenvorgabe vorbereitet. Eine Schiebereinheit ist nicht Bestandteil der Ausführung; stattdessen ist eine Grundplatte für die bauseitige Ergänzung vorgesehen. Dadurch kann der Anwender die Auslauftechnik an die vorhandene Anlage und den gewünschten Übergabepunkt anpassen.
Für das Handling der Charge kann der Behälter mittels Flaschenzug aus dem Fahrgestell gehoben werden. Im Inneren ist dafür ein Flachmaterial fest eingeschweißt, das später zur Hakenaufnahme dient. Die erforderliche Bohrung wird kundenseitig eingebracht. So lässt sich die Anbindung an die vorhandene Hebetechnik vor Ort abstimmen.
Das Fahrgestell ist als Vierkantrohr-Konstruktion ausgeführt. An der Vorderseite besitzt es 45-Grad-Ecken, damit die Unterfahrt am Cutter erleichtert wird. Zwei Bockrollen vorne sowie zwei Lenkrollen mit Feststeller hinten unterstützen den innerbetrieblichen Transport. Die Polyamidräder haben 80 mm Durchmesser; die Radgehäuse bestehen aus Edelstahl V2A/1.4301. Gefertigt wird der Behälter aus Chromnickelstahl 18/10, Werkstoff 1.4301. Außen sichtbare Blechoberflächen sind geschliffen mit Korn 320, die Profiloberflächen gebürstet.
In der Kochkäserei kann die im Cutter vorbereitete Käsemasse chargenweise übernommen, gepuffert, verfahren und per Schwerkraft in den nächsten Prozessbehälter übergeben werden.
Foto: Mohn