Massive Kostensteigerungen, insbesondere bei Energierohstoffen und Düngemitteln, sowie die zum Teil niedrigen Erzeugerpreise belasten die Betriebe und wirken sich deutlich auf die Stimmung in der Landwirtschaft aus. Das Agrar-Geschäftsklima sank deshalb weiter auf jetzt -2,9 Punkte (März 2026: -2,6 Punkte). Das ist der niedrigste Wert seit 2016.
Die Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage sinkt bei den befragten Landwirtinnen und Landwirten um 1,4 Punkte auf jetzt -2,6 Punkte. Die schlechtere Beurteilung zeigt sich über alle Betriebsformen hinweg, im Ackerbau ist sie mit -4,1 Punkten besonders deutlich.
Beim Ausblick auf die kommenden zwei bis drei Jahre sind die Befragten dagegen etwas weniger pessimistisch. Die Bewertung der zukünftigen wirtschaftlichen Lage verbesserte sich von -3,9 auf -3,2 Punkte. Dieser Beurteilung liegt im Wesentlichen die Erwartung zugrunde, dass sich die Verkaufspreise für landwirtschaftliche Erzeugnisse erholen und die Betriebsmittelpreise sinken. Insgesamt sieht knapp die Hälfte (48 %) der Befragten ihre Zukunftsaussichten als gleich an, 11 % bewerten sie als günstiger oder sehr viel günstiger (März 2026: 42 % bzw. 11 %).
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