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GEA bringt neue Serie “KOB” in den Markt

Die neue Serie der GEA KOB-Homogenisatoren umfasst vier Modelle mit einem Druck von bis zu 400 bar und einer Durchsatzleistung von 700 bis 18.000 L/h. Foto: GEA

Mit der Produktfamilie KOB stellt GEA eine neue, kosteneffiziente Serie von Hochdruckhomogenisatoren vor, die Leistungen von bis zu 400 bar abdeckt. Die KOB-Reihe wurde entwickelt, um Betreibern kleiner und mittelgroßer Produktionsanlagen Zugang zu industrieller Leistung bei attraktivem Investitionsaufwand zu ermöglichen. Die Modelle KOB 11, 22, 45 und 90 bieten eine kompakte, hygienische und flexible Lösung für ein breites Spektrum an Anwendungen in den Bereichen Lebensmittel, Getränke, Chemie und Körperpflege – einschließlich Homogenisierung und Beschickung von Sprühtrocknern. Die optimierte Bauweise, niedrige Geräuschemissionen, ein wartungsfreundlicher Zugang und der energieeffiziente Betrieb sorgen für einen spürbaren Mehrwert sowohl in bestehenden Anlagen als auch in neuen Produktionslinien.

Für hohe Leistung konzipiert

Die KOB-Homogenisatoren basieren auf einer robusten Hochdruckbauweise für bis zu 400 bar und gewährleisten eine gleichmäßige, effiziente Homogenisierung selbst bei anspruchsvollen, mittelviskosen und abrasiven Produkten. Für unterschiedliche Prozessanforderungen stehen optional leistungsstärkere Homogenisierventile sowie besonders verschleißfeste Werkstoffe zur Verfügung, die die Standzeiten bei stark abrasiven Formulierungen verlängern.

In der Standardausführung kommen wirtschaftliche, verschleißresistente Komponenten zum Einsatz, die sich für weniger beanspruchende, nicht abrasive Produkte eignen und eine kosteneffiziente Lösung bieten.

Kompakte Bauweise

Die KOB-Serie richtet sich an Anwender, die eine bedarfsgerechte Homogenisierungsleistung bei begrenztem Platzangebot benötigen. Die kompakte Bauweise basiert auf einem optimierten Kurbelgehäuse- und Getriebekonzept, das eine hohe mechanische Effizienz bei gleichzeitig geringer Wärme-, Geräusch- und Vibrationsentwicklung ermöglicht. Da der Antriebsbereich weder Ölkühlung noch Zwangsbelüftung erfordert, reduziert sich der Einsatz von Zusatzaggregaten deutlich. Dies senkt Installations- und Wartungsaufwand ebenso wie den Energie- und Betriebsmittelverbrauch.

Ein neu entwickelter Maschinenrahmen und eine entsprechend ausgelegte Verkleidung, konzipiert mithilfe moderner Strukturanalysen, tragen zusätzlich zu niedrigen Schwingungswerten und hoher Langzeitstabilität bei. Der Einsatz von Pumpventilen in Tellerbauweise (Poppet Valves) verbessert die Strömungsführung und die Prozessstabilität der Beschickung, reduziert Geräuschentwicklung und Kavitation deutlich und erhöht sowohl den volumetrischen Wirkungsgrad als auch die Standzeiten der Komponenten.

In der Summe ergibt sich eine Homogenisatoren-Baureihe, die den Energieverbrauch reduziert, den täglichen Betrieb sowie die Wartung vereinfacht und Stillstandszeiten minimiert. Dank des geringen Platzbedarfs und minimaler Wartungsfreiräume eignen sich die KOB-Maschinen gleichermaßen für Neuinstallationen wie auch für den Austausch bestehender Homogenisatoren – ohne umfangreiche Anpassungen des Anlagenlayouts.

Hygienisches, CIP/SIP-fähiges Design

Alle KOB-Modelle sind konsequent auf hohe hygienische Anforderungen ausgelegt. Sie sind CIP- und SIP-fähig und lassen sich so konfigurieren, dass sie den 3-A-Hygienestandards entsprechen. Dämpfbare Sterilkammern mit vollem Hub gewährleisten eine aseptische Produkthandhabung. Zur Unterstützung der Prozessautomatisierung und -überwachung können die Maschinen mit einem Manometer für die zweite Homogenisierstufe sowie mit Druckmessumformern an beiden Homogenisierstufen und am Produktauslass ausgestattet werden.

Damit eignen sich die KOB-Homogenisatoren für ein breites Anwendungsspektrum, darunter Milch und Milchzutaten, Getränke, pflanzenbasierte Formulierungen sowie ausgewählte chemische, Körperpflege- und Kosmetikprodukte – in manuellen, teilautomatisierten und vollautomatisierten Produktionslinien.

Modulare Automatisierung 

Die KOB-Serie deckt unterschiedliche Automatisierungsgrade ab – von einfachen Motorstarter-Lösungen bis hin zu vollständigen SPS/HMI-Steuerungen. Schnittstellen für die Anlagenkommunikation ermöglichen die Einbindung in SCADA-Systeme und die übergeordnete Anlagensteuerung. So können Betreiber den für ihren Betrieb passenden Digitalisierungsgrad realisieren. Der modulare Aufbau gewährleistet kurze Installationszeiten und eine unkomplizierte Nachrüstung in bestehenden Produktionslinien.

 

 

 

 

 

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