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Quelle: University of Reading

Transfett ist nicht gleich Transfett

Eine neue Studie hat ergeben, dass Transfette, die natürlicherweise in Milchprodukten wie Milch, Butter und Käse vorkommen, das Risiko für Herzerkrankungen oder Typ-2-Diabetes nicht erhöhen. Forscher an der britischen Universität Reading analysierten die Ergebnisse von 22 Studien mit Tausenden von Teilnehmern aus Europa, Kanada und den Vereinigten Staaten und stellten fest, dass sich natürliche Transfette im Körper ganz anders verhalten als industriell hergestellte. Im Gegensatz zu industriellen Transfetten, die in engem Zusammenhang mit Herzerkrankungen stehen, scheinen die in Milchprodukten enthaltenen Transfette kein Risiko darzustellen.

Die in der Fachzeitschrift „Nutrition Research“ veröffentlichte Studie, die erste ihrer Art, soll auch das Bewusstsein der Verbraucher für dieses Thema schärfen und Klarheit über die möglicherweise verwirrenden Kennzeichnungsvorschriften für Transfette schaffen.

Professor Ian Givens, einer der Hauptautoren: „Die Menschen hören den Begriff ‚Transfette‘ und malen sich das Schlimmste aus, aber die Transfette in Ihrer morgendlichen Milch, Ihrem Joghurt, Ihrer Butter oder Ihrem Käse sind nicht mit denen aus industriell teilweise hydrierten Fetten gleichzusetzen. Diese Studie sollte den Menschen die Gewissheit geben, dass Milchprodukte, die im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung verzehrt werden, kein Grund zur Sorge für Ihr Herz sind.“

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