Die Oetker-Gruppe erzielte im Jahr 2025 Umsatzerlöse von über 7,1 Mrd. Euro. Das organische Wachstum lag bei 1,4 Prozent. Die konsumgüterorientierten Geschäftsbereiche Nahrungsmittel sowie Bier und alkoholfreie Getränke leisteten erneut den größten Umsatzbeitrag. Dr. Oetker Nahrungsmittel und die Conditorei Coppenrath & Wiese steigerten ihre Umsatzerlöse zusammen auf knapp 4,3 Mrd. Euro. Nachdem Dr. Oetker bereits im September 2024 sein Pizza-Sortiment in Deutschland um die neue Premium-Tiefkühlpizza Suprema mit ihren drei Kernsorten initial erweitern konnte, stand im Jahr 2025 die internationale Skalierung der Suprema im Vordergrund. Im Geschäfts jahr 2025 erfolgte ein erfolgreicher Rollout in den wichtigen weiteren DACH Märkten, UK und Kanada. Im Jahr 2026 steht nun neben dem zusätzlichen geografischen Rollout auch eine attraktive Sortimentserweiterung der Suprema im Fokus.
Der in Deutschland erzielte Umsatz der Oetker-Gruppe blieb in etwa stabil bei rund 4 Mrd. Euro. Der Anteil des außerhalb Deutschlands erzielten Umsatzes ist mit 44,2 Prozent des Gesamtumsatzes leicht gestiegen (Vorjahr: 43,9 Prozent) und liegt bei rund 3,1 Mrd. Euro.
Deutschland bleibt erneut Investitionsschwerpunkt
Die Oetker-Gruppe investierte im Jahr 2025 insgesamt mehr als 330 Mio. Euro. Damit bewegt sich die Höhe der Investitionen erneut auf einem sehr hohen Niveau und unter
streicht die langfristige Ausrichtung des Unternehmens. Deutschland bleibt der zentrale Investitionsschwerpunkt der Oetker-Gruppe. Im Jahr 2025 flossen mehr als 250 Mio. Euro Investitionen in den Heimatmarkt. Die Investitionen konzentrierten sich auf den Kapazitätsausbau, die Optimierung der technischen Infrastruktur sowie von Produktions- und Logistikprozessen und auf Projekte in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Die Investitionen im Geschäftsbereich Nahrungsmittel lagen im Jahr 2025 mit 174 Mio. Euro
um 11 Mio. Euro unter dem Vorjahr.
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026
Aufbauend auf einem stabilen Fundament will die Oetker-Gruppe auch im Jahr 2026 weiter wachsen. Die Umsatzplanung basiert dabei insbesondere auf erfolgreichem organischem Wachstum. Effizienzsteigernde Maßnahmen und ein umsichtiges Kosten management werden konsequent fortgeführt. Die Investitionsausgaben sollen 2026 auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Jahr 2025 liegen und sind Teil eines mehrjährigen Programms zur Stärkung von Innovationskraft, Digitalkompetenz und Nachhaltigkeitsaktivitäten.