Der international aufgestellte Maschinen- und Anlagenbauer GEA verzeichnet im ersten Quartal 2026 eine gute Entwicklung seiner Geschäftszahlen. Das Unternehmen konnte alle wesentlichen Finanzkennzahlen im Vergleich zum Vorjahresquartal verbessern. Sowohl Auftragseingang als auch Umsatz wuchsen auf organischer Basis mit mehr als fünf Prozent. Dazu trug insbesondere ein starkes Neumaschinengeschäft bei. Die Profitabilität konnte im Vergleichszeitraum ebenfalls weiter gesteigert werden:
Steigerung des Auftragseingangs um 2,8 Prozent auf 1.454,2 Mio. EUR (Q1 2025: 1.414,8 Mio. EUR); organisches Wachstum von 6,4 Prozent
Umsatzanstieg im ersten Quartal um 1,2 Prozent auf 1.273,1 Mio. EUR (Q1 2025: 1.258,4 Mio. EUR); organisches Umsatzwachstum von 5,3 Prozent
EBITDA vor Restrukturierungsaufwand steigt um 3,9 Prozent auf 205,9 Mio. EUR (Q1 2025: 198,2 Mio. EUR); EBITDA-Marge vor Restrukturierungsaufwand wächst damit von 15,8 Prozent im ersten Vorjahresquartal auf 16,2 Prozent
Anstieg der Kapitalrendite (ROCE) auf 35,7 Prozent (Q1 2025: 34,9 Prozent).
Eine stabile Nachfrage nach GEA-Produkten und -Services führte zu weiteren Steigerungen bei Auftragseingang und Umsatz. Bei gleichzeitiger Verbesserung seiner wesentlichen Kennzahlen hat der Konzern im ersten Quartal 2026 eine solide Basis geschaffen und bestätigt die Prognose für das Gesamtjahr. Das Wachstum bei Neuaufträgen war zurückzuführen auf die Kombination aus starkem Basisgeschäft mit Aufträgen bis zu 1 Mio. EUR, Auftragseingängen zwischen 1 und 5 Mio. EUR sowie drei neu gewonnenen Großaufträgen der Division Nutrition Plant Engineering mit einem Gesamtvolumen von 73,2 Mio. EUR.
Resilient trotz aktueller geopolitischer Lage
Die jüngsten geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten mit dem Iran-Krieg hatten keinen spürbaren Einfluss auf die Geschäftsentwicklung von GEA. Das Unternehmen geht aktuell davon aus, dass sich dies nicht wesentlich ändern wird. Der Anteil der gesamten Region Naher Osten am Auftragseingang liegt bei rund 3%; GEA betreibt in der Region keine Produktionsstätten. Die indirekten Auswirkungen mit Blick auf die Preisentwicklung für Energie, Rohstoffe und Logistik waren ebenfalls weitestgehend begrenzt. Das Unternehmen wird die Lage weiterhin genau beobachten und sich eng mit Kunden und Lieferanten abstimmen.
Neues Geschäftsfeld im wachsenden Markt für Industrial Security
Mit GEA SecurityPartner erweiterte der Konzern im April sein Portfolio um ein weiteres Angebot: den umfassenden Schutz von GEA-Anlagen bei Kunden vor Cyberrisiken und verwandten Bedrohungen, sowie die Unterstützung bei der Einhaltung regulatorischer Vorschriften, einschließlich der EU-NIS-2-Richtlinie und des EU-Cyber-Resilience-Gesetzes. Das modular aufgebaute Angebot für vernetzte Produktionsumgebungen basiert auf der einschlägigen Expertise, die sich GEA über die Jahre mit seiner eigenen Einheit für Informationssicherheit aufgebaut hat.
Bestätigung des Ausblicks für Geschäftsjahr 2026
Für das Geschäftsjahr 2026 geht GEA von einem organischen Umsatzwachstum zwischen 5,0 und 7,0 Prozent aus. Bei der EBITDA-Marge vor Restrukturierungsaufwand erwartet das Unternehmen einen Wert von 16,6 bis 17,2 Prozent sowie ein ROCE zwischen 34,0 und 38,0 Prozent.