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Quelle: DMK Group

Weiter “auf Kurs”

Die DMK Group blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Nach einem starken Jahr 2024 habe Deutschlands größte Molkereigenossenschaft ihren Kurs konsequent fortgeführt und ihre Leistungsfähigkeit erneut unter Beweis gestellt, heißt es von Seiten des Unternehmens.

Neben dem Bau des neuen Naturkäselagers in Hoogeveen hat DMK in den Ausbau seiner Kapazitäten an den Standorten Edewecht und Altentreptow investiert – zentrale Schritte zur weiteren Stärkung von Wertschöpfung, internationaler Wettbewerbsfähigkeit sowie Versorgungssicherheit. DMK hat 2025 eine “spürbar wachsende” Zahl an Landwirten für sich gewinnen können.

Auszahlung auf Wettbewerbsniveau

Bei der Auszahlungsleistung, als wichtigstem Ziel der genossenschaftlich organisierten DMK, zählt das Unternehmen trotz eines bewegten Marktumfelds im Wettbewerbsvergleich 2025 zu den Spitzenauszahlern und realisierte für die genossenschaftlichen Landwirte der DMK eG einen durchschnittlichen Auszahlungspreis inklusive Zuschläge von 51,4 Cent/ kg (47,31 Cent/kg).

Sowohl Eigenkapitalquote (37,9%; VJ 35,4%) als auch Nettoergebnis (24,0 Mio. Euro; VJ 24,6 Mio. Euro) liegen 2025 über den Planwerten. Der Umsatz von Deutschlands größter Molkereigenossenschaft stieg auf 5,3 Mrd. Euro (VJ 5,1 Mrd. Euro).

Ausblick 2026

Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet DMK zunächst ein weiterhin anspruchsvolles Marktumfeld. Das hohe Milchaufkommen in den wesentlichen Erzeugerregionen führt zu einer starken Auslastung der Verarbeitungskapazitäten und sorgt insbesondere zu Jahresbeginn für anhaltenden Druck auf die Rohstoffmärkte. Gleichzeitig zeigen sich bei zentralen Milchprodukten erste Stabilisierungstendenzen, getragen von einer robusten Nachfrage im europäischen Binnenmarkt sowie einer guten internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Vor diesem Hintergrund geht DMK davon aus, dass sich Angebot und Nachfrage im weiteren Jahresverlauf schrittweise ausbalancieren, auch wenn geopolitische Unsicherheiten und hohe Produktionsmengen für anhaltende Volatilität sorgen können. Insgesamt sieht sich das Unternehmen jedoch gut aufgestellt und blickt positiv in das laufende Jahr.

 

Fusion mit Arla

Neben der Umsetzung laufender Projekte, bildet in 2026 die geplante Fusion mit Arla den zentralen Schwerpunkt. Die im Juni 2025 von den genossenschaftlichen Vertretungsgremien beider Unternehmen bestätigten Pläne sollen zwei der führenden Molkereigenossenschaften Europas mit sich perfekt ergänzenden Portfolios zusammenzuführen, um langfristig noch widerstandsfähiger zu sein und Innovation in der Branche mit vereinten Kräften voranzubringen.

„Mit Blick nach vorn richten wir unseren Fokus nun darauf, die begonnenen Schritte konsequent weiterzugehen. Die geplante Fusion mit Arla wird 2026 eines unserer zentralen Themen sein – ein bedeutender Prozess, der uns alle prägt und den wir mit Verantwortung, Weitblick und großer Zuversicht gestalten. Dabei ist für uns entscheidend, dass unser operatives Geschäft jederzeit stabil bleibt und reibungslos weiterläuft“, so Müller.

Derzeit durchläuft die Fusion die behördliche Prüfung, die voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2026 abgeschlossen sein wird.

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