Auf der Grüne Woche 2026 in Berlin präsentieren führende Handelsunternehmen, wie sie die Transformation von Landwirtschaft und Ernährung aktiv mitgestalten wollen. Edeka, Kaufland und Lidl setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte – vereint durch das Ziel, Nachhaltigkeit, Verantwortung und Verbraucherorientierung stärker in den Mittelpunkt zu rücken.
Der EDEKA-Verbund zeigt auf dem ErlebnisBauernhof einen ganzheitlichen Ansatz für eine zukunftsfähige Agrar- und Ernährungswirtschaft. Entlang des Leitmotivs „vom Hof bis zum Teller“ wird deutlich, wie resiliente Lieferketten, faire Partnerschaften mit der Landwirtschaft, Vertragsmodelle und eine ausgewogene Balance zwischen Regionalität und internationaler Beschaffung zusammenspielen. Interaktive Stationen, Praxisbeispiele sowie Dialogformate mit Partnern aus Landwirtschaft und Gesellschaft sollen den Anspruch der Edeka unterstreichen, als Brückenbauer entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu agieren.
Kaufland setzt auf Bildung und gesellschaftliche Verantwortung. Gemeinsam mit der Philipp-Lahm-Stiftung für Sport und Bildung steht die praxisnahe Vermittlung von Ernährungs-, Gesundheits- und Landwirtschaftskompetenz im Fokus. Insbesondere Kinder aus urbanen Räumen sollen ein besseres Verständnis für die Herkunft von Lebensmitteln, Tierwohl und nachhaltige Landwirtschaft entwickeln. Der ErlebnisBauernhof dient dabei als Lern- und Erfahrungsraum, der Zusammenhänge zwischen Erzeugung, Handel und Konsum greifbar macht.
Lidl nutzt die Jubiläumsausgabe der Grünen Woche, um den Dialog mit Erzeugern weiter zu vertiefen und Bio-Kompetenz sichtbar zu machen. Am Gemeinschaftsstand mit Bioland stehen heimische Bio-Produkte, bewusster Konsum und zukunftsfähige Ernährungskonzepte im Mittelpunkt. Show-Cooking-Formate mit Bioköchen, Diskussionsrunden zur „Zukunft der Ernährung“ sowie die enge Kooperation mit Bioland unterstreichen den Anspruch, Verbraucherinnen und Verbrauchern Orientierung zu geben und gleichzeitig heimische Erzeuger zu stärken.
Insgesamt zeigt sich auf der Grünen Woche 2026: Der Lebensmitteleinzelhandel will sich zunehmend als aktiver Mitgestalter eines nachhaltigen Agrar- und Ernährungssystems verstehen. Ob mit nachhaltigen Impulsen für Landwirtschaft, Politik und Gesellschaft, muss sich noch zeigen.