Wissenschaftler der Krakauer AGH, der Jagiellonen-Universität und der Universität für Landwirtschaft arbeiten zusammen mit einem kanadischen Team der Universität von British Columbia an der Entwicklung eines Kamelmilch-Hydrogels, das die Behandlung chronischer Wunden revolutionieren könnte. Dabei sollen bioaktive Substanzen aus Schafs- und Kamelmilch die Wirksamkeit von Haut- und Diabetikerbehandlungen erheblich verbessern.
Der Leiter des Projekts, Dr. Piotr Szatkowski: “Wir glauben, dass Schafs- und Kamelmilch die Schlüsselkomponenten des Verbandes sein werden, da sie ein Heilungspotenzial besitzen, das die Regeneration der Hautzellen fördert.”
Chronische Wunden stellen traditionell ein doppeltes Problem dar – sie bereiten dem Patienten nicht nur Schmerzen, sondern können auch zu weiteren Komplikationen führen, die zu Infektionen, Amputationen oder sogar zum Tod führen.
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