Die Käseimporte der Schweiz stiegen von Januar bis November 2009 auf 40.055 gegenüber 37.273 t im Vorjahreszeitraum. Zwar nahmen in diesem Zeitraum auch die Exporte um 820 auf 51.221 t zu; die Bilanz zwischen Import und Export hat sich aber verschlechtert. Dieser negative Trend in der Bilanz bestehe schon seit zehn Jahren, verweist Daniel Erdin, Leiter Statistik beim Schweizerischen Bauernverband, auf Zahlen der Oberzolldirektion: „Der EU-Käsefreihandel hat die schon bestehende Entwicklung beschleunigt. Der Import wurde einfacher." Jacques Chavaz, stellvertretender Direktor des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) hält ein Langfristvergleich für nicht aussagekräftig, da es vor zwölf Jahren noch eine Käseunion, enorme Ausfuhrbeiträge und Überschussverwertungsmaßnahmen gab. Wertmäßig gestalte sich die Handelsbilanz seit der vollständigen Einführung des Käsefreihandels mit der EU im Jahr 2007 ausgeglichen.
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