Nestlé hat Mitte der letzten Woche seinen Rückzug aus Simbabwe angekündigt. Begründet wurde dies damit, dass für die Mitarbeiter keine Sicherheit mehr gegeben sei. Vorangegangen war dem eine Polizeiaktion, bei der zwei leitende Mitarbeiter ohne Begründung verhaftet worden waren. Die Regierung Simbabwes hat inzwischen Garantien für die Sicherheit der Nestlé-Mitarbeiter abgegeben, zudem wurde lokalen Quellen zufolge vereinbart, dass Nestlé wieder Rohmilch von dem im Besitz des Staatspräsidenten Robert Mugabe stehenden Gushungo Dairy Estate bezieht. Im Oktober hatte Nestlé auf Druck von Menschenrechtsorganisationen bekannt gegeben, keine Rohmilch mehr von mehreren Farmen anzunehmen, darunter Gushungo. Seitdem soll die Regierung zunehmend Druck auf den Konzern ausgeübt haben. In der Fabrik in Harare produziert NestléSchokolade, Kaffee und Kindernährmittel.
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