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Milchstreik bleibt eine Option

 

Trotz der Demonstration auf seinem Hof in Wäldi will Roland Werner, der Verwaltungsratspräsident der Thur-Milch-Ring AG (TMR) ist, weiter für eine Öffnung des Milchmarktes eintreten. Big-M wirft Werner vor, sich mit seiner Organisation gegen eine Steuerung der Milchmenge zu wehren – und damit die Erhöhung des Milchpreises zu unterlaufen. Der Vorstand der Branchenorganisation Milch distanziert sich laut ihrem Präsidenten Hansjörg Walter von der Aktion von Big-M. Leichte Kritik an der Aktion von Big-M kommt von der Neuen Bauernkoordination Schweiz (NBKS), die sich ebenfalls gegen die Liberalisierung des Milchmarktes wehrt. Er habe Verständnis für den Protest, sagt der NKBS-Präsident Hans Stalder. Allerdings gehe es nicht an, unangemeldet auf dem Hof eines andern Bauern zu erscheinen. Im Ziel würden NBKS und Big-M aber übereinstimmen. Der Milchpreis sei heute zu tief und müsse wieder auf 95 Rappen bis 1 Franken steigen. Um dies zu erreichen, sei auch ein Milchstreik wie in der EU denkbar. „Ein Streik ist noch immer eine Option."

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