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Milch-Futures: noch nicht umsetzbar

 

Anlässlich der Jahrestagung der
European Dairy Association EDA am 9. Oktober in Bratislava gab
Michael Keane (Foto), vormals Professor an der irischen Universität
Cork und jetzt als Berater tätig, eine Analyse über
Preisvolatilität im Milchmarkt und Möglichkeiten, sich hiergegen
abzusichern. Keane präsentierte dabei Kernpunkte eines
Forderungskatalogs, den eine Task Force bei EDA für die EU
Kommission erarbeitet hat. Bei den sog. Milchfutures benötigen die
beteiligten Kreise hohe Markttransparenz. Diese wie auch ein Fülle
anderer Voraussetzungen zu schaffen, ist gerade die Politik gefragt.
Besonders zu beachten ist, so Keane mit Hinweis auf eine Analyse des
US-Landwirtschaftsministeriums vom August, die Rolle, die Spekulation
im Milchmarkt spielt.

Keane hat die Preisvolatilität im
Milchmarkt seit 1990 beobachtet und dabei festgestellt, dass sie im
Weltmarkt deutlich ausgeprägter ist als im EU Binnenmarkt: bei
Butter ist sie 3,5 Mal höher, bei MMP 2,2 Mal und bei Cheddar fast
2,5 Mal. Inzwischen hat die Volatilität in der EU die des
Weltmarktes nahezu erreicht. Auf Ebene des Handels ist Volatilität
übrigens deutlich weniger ausgeprägt – ist dies ein Zeichen
dafür, dass der Wettbewerb nicht ausreichend funktioniert, fragte
Keane.

Jedenfalls, so Keane, werde kein Hedginginstrument alleine eine Komplettlösung zur Bewältigung von Marktproblemen liefern können.

 

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