Unter dem Titel „Lebensmittel – Eine Welt voller Spannung" widmet sich eine aktuelle Studie der Deutschen Bank Research dem Thema Ernährung. Weltweit wirken sich neue Einflussfaktoren dauerhaft auf die Versorgung der Menschheit mit Lebensmitteln aus. Zunehmende Knappheit natürlicher Ressourcen, steigende und sich verändernde Nachfrage nach Lebensmitteln sowie der Klimawandel stellen ernsthafte Herausforderungen dar. Dennoch erwarten wir, dass die wachsende Weltbevölkerung (neun Milliarden Menschen im Jahr 2050) ernährt werden kann – sofern wir die richtigen Entscheidungen treffen. Sektorübergreifende Innovationen, Reformen bei Agrarsubventionen und Lebensmittelhilfe, in der Handelsliberalisierung, dem Einsatz von Biotreibstoffen und bei geistigen Eigentumsrechten sind dringend erforderlich. Die weltweiten Produktions-, Distributions- und Konsumsysteme für Lebensmittel müssen verändert werden. Der Finanzsektor spielt eine zentrale Rolle bei Investitionen entlang der Wirtschaftskette für Lebensmittel und der Kreditvergabe an Kleinbauern. Die Studie kann auf der Hompage der Deutsche Bank Research http://www.dbresearch.com/ unter der Rubrik „Publikationen" abgerufen werden.