Der Eiskrem-Hersteller Rosen will mit einer zweistelligen Millionen-Investition die Kapazitäten ausbauen. Insbesondere im Ausland sieht Inhaber Dr. Gotthard Kirchner noch Potenzial. Während 2009 etwa 20 % der rund 200 Mio. Euro Umsatz auf das Ausland entfallen, soll die Exportquote im kommenden Jahr bereits die Marke von 30 Prozent überschreiten. 2006 übernahm das Unternehmen von Nestlé Schöller die Handelsmarkenproduktion. Die beiden Eisfabriken in Prenzlau und Nürnberg wurden in den Produktionsverbund der Rosen Eiskrem integriert und die Verwaltung am Stammsitz Haaren konzentriert. Dorthin fließen auch die nächsten großen Investitionen. Mit einem zweistelligen Mio. Euro-Betrag baut das Unternehmen eine neue Anlage zur Herstellung von Eis am Stiel, die bereits im kommenden Jahr in Betrieb gehen soll. Mit Stieleis erzielt Rosen bereits heute rund 70 Prozent des Umsatzes, 30 Prozent entfallen auf die Haushaltspackungen.