Die FDP kritisiert die Forderung von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) nach einem „Milchzehnerl". Der "Passauer Neuen Presse" sagte der agrarpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Hans-Michael Goldmann, die Forderung nach dem „Milchzehnerl" sei „Ausdruck ihrer Hilflosigkeit und ein weiterer Beleg für die gescheiterte Milchpolitik dieser Bundesregierung". In der sozialen Marktwirtschaft sei es nicht Aufgabe der Bundesregierung, zehn Cent als Milchzehnerl auf den Milchpreis draufzuschlagen. Vielmehr habe sich die Politik in einer sozialen Marktwirtschaft aus der Preisbildung herauszuhalten. „Diese planwirtschaftwirtschaftliche Agrarpolitik garniert mit Milchgipfeln und Runden Tischen ist gescheitert und hat den Milchbauern nichts gebracht", so Goldmann. Aigner hatte in einem Interview erklärt, die Möglichkeit für ein sog. "Milchzehnerl" prüfen zu lassen, bei dem die Verbraucher freiwillig zehn Cent mehr je Liter Milch zugunsten der Milchbauern bezahlen.