Wollen noch weiter hoch hinaus (v.l.): Andreas Schneider (Geschäftsführer), Jens Müller (Geschäftsleitung Vertrieb), Markus Kaiser (Aufsichtsratsvorsitzender), Heinz Kaiser (Geschäftsleitung Landwirtschaft/Produktion/Logistik), Björn Beckmann (Geschäftsleitung Finanzen/Verwaltung).
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Ehrmann-Lizenz greift ab Oktober

Trotz einiger „herausfordernden Rahmenbedingungen“ sieht die Schwarzwaldmilch ihr Wachstum des abgelaufenen Jahres auch nach dem Rekord-Umsatz aus dem Jahr 2022 bestätigt. Der Erwerb der Landliebe-Markenlizenz war dafür ein ganz wesentlicher Schlüssel, bekräftigte Andreas Schneider. Der Geschäftsführer der Schwarzwaldmilch-Gruppe verweist dabei besonders auf das Markensortiment der Molkerei, das mit einem Zuwachs von 4,4 Prozent deutlich besser abschneiden konnte als viele andere Konkurrenzlabel. Aber auch der Absatz stieg im abgelaufenen Jahr leicht um knapp ein Prozent.

Immerhin: Schwarzwaldmilch sieht sich heute in einigen wichtigen Kategorien der weißen Linie als klarer Marktführer bei den Herstellermarken. Dies beispielsweise in den Segmenten Bio-Trinkmilch oder bei Bio-Schlagsahne. Gleichfalls auch im Segment Weide-Trinkmilch, sowie in der Kategorie „Weiße Linie lactosefrei/gekühlt“ mit der Marke „LAC lactosefrei“. Und auch bei den Protein-Angeboten sieht sich die Schwarzwaldmilch inzwischen tonangebend in der Kategorie „frische und haltbare Proteinmilch“. Besonders positiv habe sich im Jahr 2023 die Produktlinien Schwarzwaldmilch Protein (+ 89,6 Prozent) und LAC lactosefrei (+ 5,7 Prozent) entwickelt, sagte Schneider. Einen wichtigen Anteil am positiven Ergebnis hatten in diesem Zusammenhang die Lizenzprodukte der Marke Landliebe, die Schwarzwaldmilch seit August 2023 produziert und vertreibt.

Für das laufende Jahr geht die Schwarzwaldmilch-Gruppe von einem moderaten Umsatz-Anstieg um bis zu fünf Prozent aus. Zumal noch für dieses Jahr die Produktion einer weiteren Markenlizenz ansteht.  „Ab Oktober werden wir frische Proteinmilch der Marke Ehrmann produzieren und anbieten“, kündigte Schneider an. Das Markensortiment bleibt daher weiterhin zentraler Umsatztreiber der Schwarzwaldmilch-Gruppe, betonte Schneider.

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