David Kennedy, Leiter der Molkereiabteilung des irischen Bord Bia, blickt “vorsichtig optimistisch” auf die Milchmärkte 2024. Ein Rückgang des weltweiten Angebots bedeute, dass die Aussichten für 2024 insgesamt positiver sind. Die Milchwirtschaft bleibt lt. Kennedy aber durch die Lebenshaltungskostenkrise, die Energieinflation und nicht nur durch die Lebensmittelinflation, sondern durch die Inflation insgesamt stark herausgefordert. Die Milchindustrie sähe 2024 gern eine Rückkehr zu einer normaleren Konjunktur, bei der Mopro sowohl auf der Ebene der Betriebe als auch auf der Ebene der Verbraucher profitabel sind.
Obwohl Irland nur etwa 1 % der weltweiten Milcherzeugung ausmacht, entfallen auf irische Milchprodukte etwa 11 % der weltweit gehandelten Milch. “Im Moment sind die USA, das Vereinigte Königreich und die Europäische Union unsere beste Heimat für Butter und Käse, also für Produkte auf Fettbasis, und das wird wahrscheinlich auch so bleiben“, so Kennedy.