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milch.bayern und Root Global gehen Partnerschaft ein

Im Bild: Christian Schramm (links) und Maurice Hensl (Foto: milch.bayern)

Der Verband bayerischer Molkereien, milch.bayern e.V., gibt eine Partnerschaft mit Root Global, einer führenden Softwareplattform für Emissionsmanagement in der Lebensmittelindustrie bekannt. Gemeinsam setzen sich die beiden Organisationen dafür ein, THG-Emissionen in der komplexen Lieferkette bayerischer Molkereien zu messen, zu reduzieren und einheitlich an Handelspartner zu kommunizieren.

Fortschrittliches Tool für die Erfassung, Analyse und Kommunikation von Emissionsdaten

Die Zusammenarbeit zwischen den bayerischen Molkereien und Root Global hat dazu geführt, dass die Software von Root zu einer umfassenden Plattform für Emissions-management auf dem Markt werden konnte. Die Plattform ermöglicht die flächendeckende und verifizierte Erfassung von Emissionsdaten entlang der gesamten Lieferkette einschließlich aller Daten komplexer landwirtschaftlicher Betriebe. Auf Basis dieser Datenerhebung können die Nachhaltigkeit-Teams der Molkereien ihren THG-Unternehmensfußabdruck analysieren und sich akkurate THG-Ziele im Einklang mit der FLAG-Richtlinie der SBTi setzen. Die aktive Steuerung der Ziele und das Reduzieren der THG-Emissionen ist schließlich das Nutzenversprechen, wofür sich Root Global als nun langfristiger Partner der bayerischen Molkereien etabliert hat.

„Diese Partnerschaft ist ein Meilenstein für die bayerische Milchwirtschaft und ein sehr gutes Beispiel wie Innovation, Wissenschaft und Branchenexpertise zu positiven Veränderungen führen können”, sagt Christian Schramm, Vorstandsvorsitzender bei milch.bayern. „Dies wird nicht nur die Transparenz innerhalb der Branche erhöhen, sondern auch die bayerische Milchwirtschaft bei nachhaltigen Praktiken stark unterstützen.”

Erster Schritt in Richtung Branchenlösung

Für die Allianz ist klar, dass eine Branchenlösung geschaffen werden muss. Emissionen aus den eng verzahnten, internationalen Lieferketten sollen künftig einheitlich bilanziert und kommuniziert werden – unabhängig von Geografie oder Produktzweig. Hierzu wird die gesamte Lieferkette vom Landwirt bis zum Endverbraucher gefordert sein.

Maurice Hensl, Geschäftsführer von Root Global, erläutert: „Die Lebensmittelbranche hat im Hinblick auf die weltweiten Emissionen den großen Vorteil, dass durch die Landwirtschaft zwar Emissionen verursacht, aber auch sequestriert und reduziert werden können. Jetzt gilt es, die THG-Emissionen pro landwirtschaftlichen Betrieb einheitlich zu messen und schließlich die Lieferkette in die Pflicht zu nehmen, nachhaltige Praktiken auf Betrieben zu fördern und mitzuverfolgen. Sowohl die einheitliche Bilanzierungslogik als auch die Bereitstellung quantifizierbarer Reduzierungshebel und finanzieller Mittel wird aufgrund der Themenkomplexität nur gemeinsam als Branche möglich sein.”

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