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Stadt darf Molkerei nicht aufgeben

Eine Gruppe von Verbänden und NGOs hat den Bürgermeister der italienischen Stadt Alessandria aufgefordert, die Entscheidung über den Verkauf der städtischen Anteile an der Molkerei von Alessandria und Asti, die eine heftige politische Debatte ausgelöst hat, zu überdenken. In einem Schreiben an Bürgermeister Giorgio Abonante erklärten Ata Pc Alessandria, Associazione Tutela Ambiente, Pro Natura, Aisa Sicurezza ambientale Liguria und Laboratorio Synthesis, dass sie sich “entschieden gegen diese sehr schwerwiegende Entscheidung” aussprechen.

Die “Centrale del Latte di Alessandria e Asti”, zu der auch “Latte Mu” aus Savona und “Mi Latte” aus Viareggio gehören, stellt aus Sicht der Organisationen eine sehr wichtige Molkerei im Nordwesten dar, die qualitativ hochwertige Produkte an ein großes Gebiet liefert, das Piemont, die Lombardei, Ligurien und die Toskana umfasst. Die Gemeinde Alessandria sei historischer Partner der Centrale, und zählte bereits 1954 zu den Gründungsmitgliedern. “Wir sind der Meinung, dass die öffentliche Einrichtung eine weitere Garantie für die Wahrung des öffentlichen Interesses und des Gemeinwohls ist, und dass ihre Aufgabe unbedingt vermieden werden sollte”, so das Schreiben der Verbände.

 

Anm. d. Red.: Warum wir das bringen? Im Gegensatz zu Deutschland scheinen Umweltorganisationen in Italien doch noch immer Realitäten anzuerkennen.

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