Fonterra zieht sich vorübergehend aus dem Endverbrauchergeschäft auf Sri Lanka zurück. Grund dafür ist das de-fact Verkaufsverbot für seine Waren auf der Insel, so Fonterra. Das Unternehmen will die Sicherheit seine 755 Beschäftigten auf Sri Lanka und zugleich die Interessen der bäuerlichen Eigentümer wahren, heißt es in der Pressemitteilung. Fonterra habe den Behörden auf Sri Lanka jede mögliche Zusicherung für die Sicherheit seiner Produkte gegeben, wird CEO Theo Spierings in der Pressemitteilung zitiert, nun sollen Rechtsmittel gegen das Verkaufsverbot eingelegt werden.
Parallel hat Fonterra bekannt gegeben, dass in den beiden Handelsrunden auf globalDairyTrade im August zusammen die Rekordmenge von 109.664 t Produkt im Wert von 685 Mio. NZ$ verkauft wurde. Die Absatzmenge lag 27% über dem Vorjahresmonat, der Umsatz legte im Vergleich um 108% zu. In den kommenden 12 Monaten will Fonterra 15% weniger Produkt auf gDT verfügbar machen und höher veredelte Produktionen forcieren.