Laut einer aktuellen Meinungsumfrage von forsa zum Umweltbewusstsein der Verbraucher sind in Deutschland 80 % der Konsumenten für eine Umweltabgabe auf Einwegflaschen. Drei von vier Deutschen können sich vorstellen, dass Hersteller von umweltbelastenden Getränkeverpackungen eine zusätzliche Abgabe zahlen. Die Umfrage wurde im Auftrag des FKN (Fachverband Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel) bei 2.000 Verbrauchern durchgeführt.

Der FKN fordert die Bundesregierung auf, sich für die Förderung klimafreundlicher Getränkeverpackungen einzusetzen. Damit müsse auch eine bessere inhaltliche Aufklärung über die Umweltwirkungen von unterschiedlichen Materialien einhergehen. Eine bloße Kennzeichnung von Einweg oder Mehrweg verfehlt aus Sicht des FKN das Ziel der Verbraucheraufklärung. Der FKN unterstützt die Forderungen von Umweltverbänden, finanzielle Anreize zur besseren Unterscheidbarkeit zu schaffen. Anders lasse sich das in der Verpackungsverordnung verbindlich festgeschriebene Ziel eines Anteils von 80 Prozent von Mehrweg- und ökologisch vorteilhaften Verpackungen nicht erreichen.