Zur korrekten Information der Verbraucher in Deutschland undin Österreich über die Fakten und Risiken im Zusammenhang mit denListerieninfektionen durch den Harzer Käse des österreichischen HerstellersProlactal hat Lidl folgendes festgestellt:
– Die Lidl-Filialenin Österreich führten zu keinem Zeitpunkt eine der betroffenen Käsesorten oder andereKäsesorten von Prolactal in ihrem Sortiment. Sie waren in Österreichausschließlich über andere Handelsunternehmen erhältlich.
– In Österreichsind vier Personen gestorben, bei denen eine Listerioseinfektion naheliegt.Lidl kommt hier als Einkaufsstätte nicht in Frage.
– In Deutschlandsind zwei Todesfälle registriert worden, die wahrscheinlich auf denösterreichischen Käse von Prolactal zurückzuführen sind, so dasRobert-Koch-Institut, Berlin.
– Lidl hat alserstes Handelsunternehmen und sofort nach Information durch die deutschenBehörden über den Zusammenhang zwischen dem Prolactal-Käse und denListerieninfektionen reagiert, am 23. Januar einen Rückruf gestartet und dieWare aus dem Verkauf genommen.
Über Rückrufaktionen von österreichischen Handelsunternehmen ist Lidlnach heutigem Stand nichts bekannt.
Herausgestellt wird, dass bei Lidl ausschließlich dieArtikel "Reinhardshof, Harzer Käse 200g" und "Reinhardshof,Bauernkäse mit Edelschimmel, 200g" betroffen sind. Alle anderen bei Lidlangebotenen Käseprodukte sind einwandfrei und unbedenklich.