Nachdem es vor einem Jahr noch so schien, dass die Schweizer
Käserei Wick gerettet werden könnte, stellen sich jetzt scheinbar wieder die
alten Probleme ein: Karl Wick, der die
alleinige Geschäftsführung inne hat, ist erneut im Rückstand bei den Milchgeldzahlungen.
Zu den Bedingungen im Nachlassvertrag gehörte eigentlich, dass eine fünfköpfige
Geschäftsleitung die Käserei führen sollte. Offenbar verwehrte Karl Wick der
Geschäftsleitung jedoch Einsicht in die wichtigsten Geschäftsdaten, weshalb diese
sich zurückzogen, wie die „Südostschweiz am Sonntag“ meldet. Auch das Milchgeld
sei bereits ab Frühsommer wieder verspätet oder gar nicht geflossen. Wick
selber streitet jegliche Schuld ab. Das seien alles leere Behauptungen. Er
wisse weder von ausstehenden Milchzahlungen noch von Bauern, die sich darüber
beklagten.