Am Montag trafen sich die Basisorganisationen Bäuerliches
Zentrum Schweiz (BZS), Uniterre und BIG-M zu einer Krisensitzung zu den
Beschlüssen der Branchenorganisation Milch (BO Milch). Wie das BZS mitteilt,
betrachteten alle Organisationen die Beschlüsse der BO Milch als inakzeptabel
und provokativ gegenüber den Milchbauern. Die Organisationen hätten sich auf
vier Forderungen geeinigt, die die Situation der Milchbauern verbessern könnten.
Die Vereinigung Schweizer Milchproduzenten (SMP) werde beauftragt, diese bei
der BO Milch einzubringen. Die Organisationen verlangen, dass 2010 keine
zusätzliche Menge unter Vertrag genommen wird. Zudem müsse das Modell 80/20
sofort angewandt und die Milchmenge markant gesenkt werden. Drittens sei der
Richtpreis um mehrere Rappen anzuheben. Viertens werde der SMP offen gelassen,
zu den Themen eine außerordentliche Delegiertenversammlung abzuhalten, um den
Druck auf die BO Milch zu verstärken.