Die Klage des Verbandes der agrargewerblichen Wirtschaft
(VdaW) über mangelnden Wettbewerb und eine drohende Vormachtstellung der
Genossenschaften im Landhandel und Agrartechnikvertrieb ist aus Sicht des
Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) nicht nachvollziehbar. „Die Agrarmärkte in
Deutschland sind umkämpft wie nie. Im Landhandel belegen Umsatzrenditen von
weniger als 1 Prozent die hohe Intensität des zunehmend grenzüberschreitenden
Wettbewerbs. Der Konzentrationsprozess in der Pflanzenschutz- und Düngemittelindustrie
sowie der Internationalisierungsdrang ausländischer Unternehmen in den
deutschen Markt sind Ergebnisse dieser Entwicklung. Die deutschen
Genossenschaften haben sich, anders als manch hochspekulativ agierender
Wettbewerber, in diesem Umfeld mit einem stabilen Geschäftsmodell bewährt“, so DRV-Generalsekretär
Dr. Rolf Meyer.