Das Gesamtvolumen der britischen Milchexporte im zweiten Quartal 2024 ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 % oder 8.800 t auf 330.800 t gesunken. Die Exporte von Milcherzeugnissen in die EU gingen um 1.700 t zurück, die Exporte in Nicht-EU-Länder sanken in diesem Zeitraum um 7.000 t.
Trotz des allgemeinen Rückgangs der Ausfuhren verzeichneten Käse, Molke, Milch und Sahne sowie Joghurt einen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr. Am stärksten wuchsen die Käseexporte mit 5.900 t, gefolgt von Molkenprodukten mit 2.600 t. Die Ausfuhren von Joghurt stiegen geringfügig um 800 t, allerdings ist dies der höchste Wert, der in einem Quartal seit 2021 verzeichnet wurde. Die Ausfuhren von Milch und Sahne stiegen um 1.900 t. Die steigende Verbrauchernachfrage nach Käse unterstützte das Wachstum. Die Ausfuhren von Pulver gingen sehr deutlich um 16.600 t (-34 %) zurück, während die Butterausfuhren um 3.300 t (20 %) sanken.
Zuwächse bei den Ausfuhren in die EU gingen vor allem nach Irland (+3.800 t), Belgien (+2.700 t), Spanien (+900 t) und Griechenland (+200 t). Die Gesamtausfuhren gingen jedoch aufgrund geringerer Exporte in die Niederlande (-6.400 t), Frankreich (-3.200 t) und Italien (-600 t) zurück.
Das Gesamtvolumen der britischen Milchimporte für Q2 2024 stieg im Vergleich zum Vorjahr um 14,8% auf 337.600 Tonnen. Joghurt und Käse dominieren den Anstieg der Importe im Jahresvergleich.