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UK-Käsereien gehen ins Risiko

UK-Käsehersteller haben bereits Frachtkapazitäten für den Zeitraum nach dem 31. Oktober gebucht. Damit wollen sie sicherstellen, dass sie auch nach dem Brexit-Termin Exportware an die Käufer liefern können. Für die Erhaltung der Lieferfähigkeit nehmen britische Käsereien in Kauf, eventuell Zölle bezahlen zu müssen. Wo möglich, werden diese Geschäfte abgesichert, berichtet Richard Clothier, Chef von Wyke Farms. Den Oktober empfinden die UK-Käsereien als besonders kritisch für den Brexit, da die Handelsketten dann schon mit dem Aufbau von Beständen für das Weihnachtsgeschäft beginnen. In der Gegenrichtung brauchen z.B. auch französische Brie-Hersteller Transportmöglichkeiten für ihr Weihnachtsgeschäft, was die Frachtkapazitäten zusätzlich eingrenzt.

Das UK exportiert pro Jahr ca. 100.000 t Käse, meist in Premiumqualität. Von Januar bis einschließlich Mai betrugen die Käseausfuhren der Briten 87.239 t (+ 9%). Die Cheddarexporte, die für 50% des Geschäfts stehen, wuchsen um 2.851 t oder 8%, wobei die Verkäufe in den EU-Raum um 12% auf 32.804 t stiegen.

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