Bildquelle: F/C Ingredients
Präzisionsfermentation
Quelle: Universität Wageningen & Forschung

Verarbeitung von Alt-Casein

Laurens Antuma wird Ende März an der Universität Wageningen mit einer Arbeit über die künstliche Mizellenbildung von durch Präzisionsfermentation gewonnenem Kasein promovieren. Solche künstlichen Mizellen werden benötigt, um tierfreie Alternativen für Hartkäse herzustellen.

Antuma rekonstruiert in seiner Forschungsarbeit die natürlichen Mizellen in Kuhmilch aus den vier Hauptvarianten des Caseinproteins, die alle durch Präzisionsfermentation nachgebildet werden können. Dabei werden unterschiedliche Anteile dieser vier Caseinproteinvarianten und Kalziumphosphat in Wasser gelöst. Wenn man der Lösung langsam Wasser entzieht, erhöht sich die Konzentration von Proteinen und Kalziumphosphat, und schließlich bilden sich Mizellen. Es handelt sich um einen schnellen und kontinuierlichen Prozess.

Um ein Upscaling auf den großen Maßstab in der Lebensmittelindustrie zu ermöglichen, hat der Doktorand eine skalierbare Testanlage mit Membranen konstruiert.

 

Foto: FrieslandCampina Ingredients

 

Verwandte Artikel

Messen

Mit Käse und Fine-Food punkten

„Entdecken, Erleben und Genießen“, hieß das Motto der Hausmesse von...
News

16. Berliner Milchforum

Erwartungen der Milchbauern an Politik und Wirtschaft...
News

Pflichtangaben auf der Website

Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz gibt Anleitung...
Technik

Weniger Energieverbrauch und Wartungsaufwand

Busch Vacuum Solutions rüstet Verpackungsspezialisten auf...
Zulieferer

Erfolgreiches Geschäftsjahr

SSI Schäfer steigert EBIT um über 18%...
Markt

Eine erste Milchbilanz

Berliner Milchforum 2026: Große Milchmengen und steigende Energiekosten, aber dafür...
Nach oben scrollen