Die Emmi Gruppe setzte 2025 ihre Wachstumsdynamik fort und erzielte in einem herausfordernden Marktumfeld ein organisches Umsatzwachstum von 4.3 %. Dieses breit abgestützte Wachstum war getragen von einer erneut starken Wachstumsdynamik im Heimmarkt Schweiz mit innovativen Konzepten, in den Wachstumsmärkten Brasilien, Chile und Mexiko sowie den strategischen Nischen Ready-to-drink-Kaffee mit Emmi Caffè Latte, Premium-Desserts und Spezialitätenkäse. Der Gesamtumsatz stieg um 9.1 % auf CHF 4’745.7 Millionen, zu dem neben dem starken organischen Wachstum insbesondere positive Akquisitionseffekte von 7.9 % beitrugen, während negative Währungseffekte von 3.1 % die Umsatzentwicklung belasteten.
Dank ihrer hohen Agilität, ihrem dezentralen Geschäftsmodell und Effizienzprogrammen konnte Emmi die Auswirkungen der deutlich negativen Währungseinflüsse sowie der zusätzlich erhobenen US-Zölle weitgehend kompensieren und zeigt sich sehr widerstandsfähig. Das EBITDA stieg deutlich auf CHF 492.3 Millionen (Vorjahr: CHF 430.6 Millionen) und die EBITDA-Marge auf 10.4 % (Vorjahr: 9.9 %). Das EBIT erhöhte sich auf CHF 334.6 Millionen (Vorjahr: CHF 302.7 Millionen), was innerhalb der eigenen Prognose liegt und einer EBIT-Marge von 7.1 % (Vorjahr: 7.0 %) entspricht. Der deutliche Anstieg von Umsatz und Ergebnis war positiv durch die Akquisition der Mademoiselle Desserts Gruppe beeinflusst, die die Emmi Gruppe in eine führende Position in den USA und Europa in der Nische Premium-Desserts bringt. Der Reingewinn erreichte CHF 227.1 Millionen (Vorjahr: CHF 220.3 Millionen). Die Reingewinnmarge lag aufgrund höherer Finanzaufwendungen infolge höherer Zinsaufwendungen und Währungsverlusten bei 4.8 % (Vorjahr: 5.1 %) und damit ebenfalls im Rahmen der erwarteten Bandbreite.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet die Emmi Gruppe eine anhaltende Wachstumsdynamik mit einem organischen Wachstum von 1.0 % bis 3.0 %. Emmi geht von einer Fortsetzung der positiven Volumenentwicklung in allen Divisionen aus. Der deutlich geringere Milchpreis und der Wegfall des positiven Einmaleffekts des zweiten Halbjahres 2025 in der Schweiz belasten das organische Wachstum der Gruppe jedoch mit rund einem Prozentpunkt.