Die Landtagsfraktion der AfD in Sachsen-Anhalt hat nach eigener Darstellung Kontakt zu Theo Müller aufgenommen. Dabei geht es um die von der Unternehmensgruppe Theo Müller angekündigte Schließung der Feinkostproduktion in Rogätz, die 160 Arbeitsplätze bedroht.
„Wir müssen alles daransetzen, Wertschöpfung und Arbeitsplätze in unserem Land zu halten. Die energiepolitischen Fehlentscheidungen auf Bundesebene haben unsere Unternehmen massiv unter Druck gesetzt. Es muss unser Anspruch sein, diese Belastungen auf Landesebene so weit wie möglich abzufedern und mit einer neuen, leistungsgerechten und freiheitlichen Wirtschaftspolitik echte Standortvorteile zu schaffen“, begründet der sachsen-anhaltinische AfD-Vorsitzende Ulrich Siegmund den Vorstoß. Ein Gespräch soll nach Bildung der neuen Landesregierung und noch vor Weihnachten erfolgen. Darin sollen konkrete Wege erörtert werden, um dem Standort Rogätz eine Zukunft zu ermöglichen.