Unternehmen
Quelle: Nestlé

Stagnierender Umsatz

Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé hat das erste Quartal 2026 mit einem Umsatz von 21,317 Milliarden Schweizer Franken abgeschlossen. Das sind 5,7 % weniger als im Vergleichszeitraum 2025. Das organische Umsatzwachstum betrug 3,5 %, wobei das Absatzvolumen um 1,2 % stieg und die Preise im Durchschnitt um 2,3 % höher lagen.

Die Absatzmengen waren in allen Regionen und allen Kategorien höher, mit Ausnahme von Säuglingsnahrung.

Die Gesamtauswirkungen des Rückrufs von Säuglingsnahrung beliefen sich auf etwa 0,9 Prozentpunkte beim organischen Umsatzwachstum und den Absatzmengen des ersten Quartals 2026. Die Produktverfügbarkeit ist nun wieder normal.

Nestlé will bis Ende 2027 in Deutschland an drei Standorten 259 Stellen abbauen. Betroffen sind vor allem Büroarbeitsplätze an den Standorten Frankfurt am Main, Düsseldorf und Euskirchen. Das Unternehmen hofft, Zwangsentlassungen so weit wie möglich zu vermeiden, und will auf Vorruhestand und natürliche Fluktuation zurückgreifen. Die Pläne für Deutschland sind Teil eines weltweiten Personalabbaus. Insgesamt sollen 12.000 Verwaltungsstellen und 4.000 Stellen in der Produktion abgebaut werden. Der Konzern will bis 2027 rund 3 Milliarden Schweizer Franken an Kosten einsparen. Der Umsatz von Nestlé in Deutschland stagniert und belief sich 2025 auf etwas mehr als 3 Milliarden Euro

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