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Spatenstich für Versandlager 

Mit einem symbolischen Spatenstich fiel heute der Startschuss für ein in seiner Dimension und Technologie “beispielloses” Bauvorhaben in der NÖM-Geschichte: den Bau eines
vollautomatischen Versandlagers, das neue Maßstäbe setzen soll. Das neue Logistikzentrum entsteht auf einer Fläche von 14.000 Quadratmetern und ist auf höchste Effizienz, Nachhaltigkeit und Automatisierung ausgelegt. In der finalen Ausbaustufe wird das Lager über bis zu 26.000 Euro-Palettenstellplätze verfügen und vollständig automatisiert durch modernste Förder-
und Kommissionierungstechnik gesteuert werden. Die Investition beläuft sich auf 80 Mio. €.

„Der Bau des neuen Versandlagers ist das Ergebnis konsequenter Innovationsarbeit, strategischer Planung und einer klaren Vision. Damit ist dieses Projekt nicht nur ein starkes Zeichen für die Zukunft und Investition in Infrastruktur, sondern auch in Fortschritt, in Arbeitsplätze und in verantwortungsvolles Wachstum, und hebt den Standort der NÖM auf ein neues Niveau“, bekräftigt Mag. Michael Höllerer, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien und Mehrheitseigentümer der NÖM das Vorhaben.

Das Versandlager wird anstelle einer alten Lagerhalle errichtet. Hier findet keine zusätzliche Versiegelung statt, da eine bestehende Fläche genutzt wird und durch die
direkte Anbindung der neuen Lagerhalle werden über 10.000 LKW-Fahrten pro Jahr eingespart.

Mit dem Bau dieses Versandlagers reagiert die NÖM auf das dynamisch wachsende Bestellvolumen und die gestiegenen Anforderungen an Schnelligkeit und Präzision in der Lieferkette. Zudem setzt die Molkerei damit ein Zeichen für Innovationskraft, Arbeitsplatzsicherung und zukunftsorientierte Ausrichtung.
„Dieses Projekt ist nicht nur ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Baden, sondern ein mutiger Schritt in die Zukunft der Intralogistik“, erklärte Andreas Hofbauer, Geschäftsführer der Frischlogistik und Handel GmbH, welcher die Verantwortung über das neue Lager trägt. „Die Investition in eine hochmoderne Lagerverwaltung und einen fortschrittlichen Kommissionier-Prozess unterstreicht nicht nur unsere innovative Zukunftsausrichtung, sondern auch den Willen zum nachhaltigen Wirtschaften“, so Hofbauer weiter.
„Mit dem Einsatz KI-basierter Energieoptimierung nutzen wir einen enormen Hebel, um Energieersparnis von bis zu 1.400 Tonnen CO2 pro Jahr zu erreichen. Nur wenige Unternehmen setzen diese fortschrittliche Technologie bereits ein“, geht Christoph Posawetz, Leiter der Logistik in der Tochterfirma der NÖM AG, der Frischlogistik und Handel GmbH, weiter ins Detail.
Das neue Versandlager punktet nachhaltig mit Wärmerückgewinnung, einer Photovoltaikanlage, einer Betonkernaktivierung, einem Bürotrakt in Holzbauweise und einem eigenen
Eisspeicher für die Kälteanlage. Die von der UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) geprüfte Fassade mit Dachbegrünung soll sich außerdem nahtlos in das Landschaftsbild einfügen.

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