Die Landwirtschaftliche Rentenbank beendete ihr Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Ausbau der Förderaktivitäten. Das Neugeschäft bei den Programmkrediten stieg über alle Sparten hinweg um 82,1 % auf 6,6 Mrd. EUR (2024: 3,6 Mrd. EUR). Der Anteil der Sparten „Landwirtschaft“, „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ sowie „Ländliche Entwicklung“ beträgt daran rd. 73 %. Das Neugeschäft in diesen drei Sparten erhöhte sich insgesamt um 35,8 % auf rd. 4,8 Mrd. Euro (2024: 3,5 Mrd. Euro). Die Sparte „Erneuerbare Energien“ belebte sich wie erwartet über die Normalisierung der Zinskurve und erhöhte sich auf 1,8 Mrd. EUR (2024: 76,1 Mio. EUR). Das neu geschaffene Produktfeld „Zuschuss aus eigenen Mitteln“ mit dem Fokus Klimabilanzierung traf den Bedarf der Endkreditnehmer ideal und erfreut sich massiver Nachfrage.
Dr. Marc Kaninke, CFO und CIO der Rentenbank, zieht folgendes Fazit: „2025 war das Jahr, in dem wir große Schritte in der Ablösung unseres Kernbanksystems gemacht haben. Dreiviertel der IT-Roadmap sind umgesetzt. Ein großer gemeinsamer und erfolgreicher Kraftakt. Das Betriebsergebnis zeigt zweierlei. Zu einen die große Nachfrage seitens der Unternehmen nach unseren attraktiven Förderdarlehen mit einer deutlichen Ausweitung unserer Zuschüsse. Und es zeigt, dass wir selbst verantwortungsvoll investieren und damit unsere Resilienz weiter stärken. Dies ist kein Selbstzweck, sondern dient der Sicherstellung der organisatorischen und finanziellen Basis für unseren Förderauftrag. Der in Zeiten, in denen wir wieder über Ernährungssicherheit diskutieren, umso wichtiger ist. Dafür sehen wir uns mit unseren hervorragenden Finanzkennzahlen bestens gerüstet.“