Länderbericht
Quelle: Emmi Group

Schweizer Pionierprojekt

Bereits nach drei Jahren wurde die Nahrungsmittelkonkurrenz um 21 Prozent und die Flächenkonkurrenz um 13 Prozent reduziert, heißt es bei Emmi in Luzern. Fortschritte gelangen vor allem durch den Einsatz futtermittelarmer Rationen und die Nutzung von Nebenprodukten aus der Lebensmittelverarbeitung. Die Treibhausgasemissionen pro Kilogramm Milch sanken um knapp sechs Prozent. Zwar liegt das Ziel von minus zehn Prozent damit noch in der Ferne, doch die bisherigen Ergebnisse und die intensive Zusammenarbeit mit Forschung, Beratung und Futtermittelindustrie stimmen Emmi optimistisch.

In der zweiten Projektphase bis 2027 will KlimaStaR Milch vor allem effektive Klimaschutzmassnahmen wie Gülleansäuerung, Hofdüngervergärung oder methanreduzierende Futterzusätze gezielt vorantreiben.

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