EU
Quelle: DIN

Resilienz könnte geschwächt werden

Bei der Eröffnung der jährlichen Milchpolitikkonferenz des des Europäischen Milchindustrie-Verbandes (EDA) heute in Brüssel betonte Verbandspräsident Albert de Groot die entscheidende Bedeutung der Beziehung zwischen Milchverarbeitern und ihren Lieferanten aus der Landwirtschaft, warnte jedoch davor, dass eine Überregulierung diese Beziehung eher gefährden als sichern könnte. Unter Bezugnahme auf die Artikel 148 und 149 der GMO (Gemeinsame Marktorganisation), für die im Trilog vereinbart wurde, dass Käufer-Lieferanten-Verträge EU-weit verbindlich vorgeschrieben werden sollen, sagte er: „Wir unterstützen die gemeinsame Verantwortung voll und ganz, aber wir müssen sicherstellen, dass politische Maßnahmen diese Beziehungen nicht unbeabsichtigt verzerren. Preise sind von Natur aus volatil und marktorientiert. Dies lässt sich nicht in statische Formeln fassen.“ Letztendlich, so sagte er, könnten die Vorschläge die Widerstandsfähigkeit des europäischen Milchsektors nicht stärken, sondern vielmehr schwächen. „Fairness muss in der wirtschaftlichen Realität verankert sein“, sagte er.

Verwandte Artikel

Unternehmen

Gewinnwarnung bei a2 Milk Co.

Der Nahostkonflikt trifft auch die neuseeländischen Milchverarbeiter...
Unternehmen

Stabilisatorenhersteller verkauft

Finanzinvestor Waterland übernimmt Condio...
Verpackung

Fünf aktuelle Verpackungstrends

Premier Tech Systems and Automation auf der interpack 2026...
Länderbericht

Forderung nach höheren Preisen

Australische Milchbauern drängen die Supermarktketten, die Konsummilchpreise anzuheben...
Unternehmen

12% Umsatzplus

Andechser Molkerei Scheitz legte 2025 kräftig zu...
Markt

Nahost-Konflikt und Konsumverhalten

Wie werden die Verbraucher diesmal auf Preissteigerungen reagieren?...
Nach oben scrollen