Die Existenzgrundlage zahlreicher Schweizer Milchviehbetriebe könnte gefährdet sein. Der Kanton Appenzell Ausserrhoden hat zwischen Oktober 2025 und März 2026 erhöhte PFAS-Werte festgestellt. Bei 58 Betrieben wurden PFAS-Werte in der Milch gemessen, die den aktuellen EU-Richtwert von 0,02 Mikrogramm pro Kilogramm überschritten. Auch wenn es in der Schweiz derzeit keinen gesetzlichen Höchstwert für PFAS in Milch gibt, könnten 2027 Probleme auftreten, wenn die EU aller Voraussicht nach verbindliche Höchstwerte für PFAS in Lebensmitteln einführt. Kontaminierte Schweizer Milch oder andere Produkte wie Käse, die einen EU-Höchstwert überschreiten, dürfen künftig möglicherweise nicht mehr verkauft oder exportiert werden.
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Länderbericht
- Roland Sossna
Quelle: SRF