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Quelle: FrieslandCampina

Nachhaltigkeit beim Milchtransport

FrieslandCampina hat mit sieben Spediteuren in den Niederlanden und Deutschland eine Allianz für mehr Nachhaltigkeit beim Milchtransport geschlossen. Durch diese Kooperation wollen die Vertragspartner den CO₂-Ausstoß von Transporttätigkeit in den nächsten Jahren verringern. In der Allianz vereinbaren FrieslandCampina und die Spediteure, beim Ersatz von Fahrzeugen biomethanbetriebene (Bio-CNG) Lkws zu wählen. Voraussichtlich wird etwa die Hälfte der Fuhrparks in den nächsten Jahren auf Bio-CNG umstellen. Dadurch wird aktiv in mehr Nachhaltigkeit beim Milchtransport in den Niederlanden, Belgien und Deutschland investiert.

Ein wichtiger Aspekt der Zusammenarbeit ist außerdem die weitere Entwicklung von Tank‑ und Lade-Infrastruktur, sodass nachhaltige Kraftstoffe und emissionsarme Fahrzeuge in der Transportkette von FrieslandCampina breitflächig eingesetzt werden können.

Der Geschäftsführer der Spedition Schoemaker Transporte, Mirco Schoemaker, sagt dazu: „Biomethan ist aktuell eine der praktischsten und am besten ausbaubaren Lösungen, mit denen sich kurzfristig der CO₂-Ausstoß beim Milchtransport entscheidend verringern lässt. Andererseits erfordert der Umstieg auf Biomethan erhebliche Investitionen, sowohl in Fahrzeuge als auch in die Tank-Infrastruktur. Nur wenn wir Netzwerkpartner wirklich zusammenarbeiten, können wir diese Umstellung auf nachhaltigeren Milchtransport beschleunigen.“

Von der Gülle zum nachhaltigen Kraftstoff

Das Besondere an dieser Vorgehensweise ist, dass ein Teil des Biomethans aus Biogasanlagen stammt. Das bedeutet, dass Restströme aus der Milchviehhaltung in erneuerbaren Kraftstoff für den Transport von Milch umgewandelt werden. In Deutschland spielt der Mitglied-Milchviehbetrieb Barver Landmilch in Niedersachsen dabei bereits heute eine wichtige Rolle. Der Milchviehbetrieb erzeugt Biomethan vollständig aus einer eigenen Biogasanlage und verfügt auf dem Hof über Tankeinrichtungen. Dadurch können Milchsammelwagen, die in der Umgebung Milch abholen, unmittelbar lokal erzeugtes Bio-CNG nutzen.

„Das Schöne an Bio-CNG ist, dass wir eine direkte Verbindung zwischen unseren Mitglied-Milchviehhaltern und -Milchviehhalterinnen und unserer Logistik herstellen. Milch kann demnächst mit Kraftstoff befördert werden, der unter anderem von unseren eigenen Mitglied-Milchviehbetrieben stammt,“ sagt der Manager Milk Logistics & Transport bei FrieslandCampina, Marcel Ebbelaar. „Auf diese Weise verringern wir den Ausstoß des Transports und bewirken auch ein zirkuläreres Netzwerk. Dadurch zeigen wir, wie Zusammenarbeit in der Genossenschaft zu mehr Nachhaltigkeit beitragen kann.“

 

Foto: FrieslandCampina

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