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Quelle: Milchindustrie-Verband

Milchmarkt unter Druck

Ein unerwartet stark gestiegenes Angebot – sowohl in Deutschland, der EU als auch weltweit – trifft auf eine stagnierende oder teils rückläufige Nachfrage, heißt es in diesem Bericht. Dadurch gerieten die Preise für Milchprodukte seit August spürbar ins Rutschen, was sich zunehmend auch in sinkenden Milcherzeugerpreisen niederschlage. Ursachen seien u. a. günstige Witterung, spätere Kalbungen, geringere Schlachtungen, niedrige Futterkosten und technischer Fortschritt, die zusammen zu einem Produktionsschub geführt häten. Gleichzeitig belasten hohe EU-Preise, ein starker Euro und handelspolitische Unsicherheiten das Exportgeschäft.

Mittelfristig – so das Fazit des MIV – dürfte sich die Lage jedoch wieder stabilisieren, da niedrigere Preise die Nachfrage beleben könnten, zumal rückläufige Kuhbestände das Angebot knapper werden lassen.

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