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Keine Kaufkraft

Nach Angaben von Mohammad Reza Bani Tabba, Sprecher des iranischen Verbandes der Milchwirtschaft, ist die Zahl der Molkereibetriebe im Land in den letzten zwei Jahrzehnten um 80 Prozent zurückgegangen. Derzeit gibt es nur noch etwa 200 Molkereien im Land.
Der Milchkonsum im Lande sinkt als Folge geringer Kaufkraft. In nur drei Jahren ist der Milchverbrauch im Iran um fast 14 Prozent zurückgegangen. Die iranische Milchproduktion erreichte im Jahr 2023 7,9 Millionen Tonnen, was einem Rückgang von 208.000 Tonnen entspricht.
Aus FAO-Statistiken geht hervor, dass der Milch- und Moproverbrauch im Iran sehr niedrig ist. So war beispielsweise der Pro-Kopf-Verbrauch von Milch und Milchprodukten in der Türkei im vergangenen Jahr 3,5 Mal so hoch wie im Iran.
Bani Tabba erwähnt auch das Problem der Ausfuhr von Milcherzeugnissen und sagt, dass der Iran derzeit etwa 100.000 Tonnen Milchpulver auf Lager hat. Nach Schätzungen der FAO sind die iranischen Exporte von Milch und Milchprodukten in den letzten drei Jahren um 65 Prozent auf 1,85 Millionen Tonnen gestiegen. Die Einfuhren sind dagegen um 30 Prozent auf 101.000 Tonnen zurückgegangen.

 

Abb.: Pixnio

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