Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Heidelberg führt bundesweit: In knapp 24 Prozent aller Haushalte ist der Haushaltsvorstand unter 30 Jahre alt – mehr als doppelt so viel wie im Bundesdurchschnitt (11,21 Prozent).
- Universitätsstädte profitieren sichtbar: Die hohe Dichte junger Haushalte zeigt, wie stark Bildungseinrichtungen die regionale Altersstruktur prägen.
- Der Durchschnitt ist selten die Realität: Am nächsten am Bundeswert liegt der Alb-Donau-Kreis – viele Regionen weichen jedoch deutlich davon ab.
- Ländliche Räume fallen zurück: Schlusslicht ist der Landkreis Spree-Neiße mit lediglich 4,92 Prozent jungen Haushaltsvorständen.
Für den Lebensmittel-Einzelhandel ist das mehr als eine Statistik. Denn junge Haushalte beeinflussen Konsumverhalten, Preisbereitschaft und Trendaffinität. Wer Standorte bewertet oder Konzepte plant, sollte diese Dynamik kennen – und strategisch nutzen.