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Fernzugriff der Zukunft:

Automatisierte Prozesse ermöglichen Unternehmen in der Intralogistik enorme Effizienzgewinne. Doch die Digitalisierung birgt auch Risiken: Cyberangriffe nehmen immer weiter zu und führen im schlimmsten Fall zu kostspieligen Ausfällen. Um das zu verhindern, sind sichere Netzwerke essenziell. Auch rechtlich sind Anlagenbetreiber beispielsweise durch die neue NIS2-Richtlinie sowie branchenspezifische Compliance-Vorschriften dazu verpflichtet, ihre Systeme entsprechend abzusichern und transparent zu gestalten.

Klassische Fernzugriffslösungen wie virtuelle private Netzwerke (VPN) stoßen hier an ihre Grenzen. Aus diesem Grund hat SSI Schäfer ein neues Secure Remote Access Konzept entwickelt, das höchste Sicherheitsanforderungen erfüllt. Ein umfassendes Identitäts- und Zugriffsmanagement schützt sensible Daten zuverlässig und gewährleistet die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Die neue Lösung ermöglicht etwa Serviceteams einen privilegierten Fernzugriff, bietet gleichzeitig Transparenz für den Kunden – und hebt damit nicht nur die Informationssicherheit, sondern auch die Anlagenverfügbarkeit auf ein neues Level.

Die nächste Stufe der Informationssicherheit

Site-to-Site VPNs bieten ein gutes Maß an Sicherheit, stoßen bei Transparenz und Zugriffskontrolle jedoch an ihre Grenzen. Ob Diebstahl von Zugangsdaten, veraltete Software oder Kompromittierungen der Supply Chain – die Sicherheitsrisiken sind vielfältig. Mithilfe einer neuen Kategorie von Fernzugriffslösungen können diese in Zukunft minimiert werden: Das sogenannte Remote Privileged Access Management (RPAM) kann die Risikobelastung laut Prognose des Marktforschungsinstituts Gartner um bis zu 50 Prozent senken.

RPAM verbindet eine eindeutig verifizierte Identität mit einem streng kontrollierten Zugriff auf genau definierte Applikationen oder Systeme. Gleichzeitig wird das verwendete Endgerät vor dem Zugriff auf Einhaltung von Sicherheitsstandards überprüft, etwa hinsichtlich Patch-Level, aktivem Virenschutz oder Systemkonfiguration. So lässt sich sicherstellen, dass nur autorisierte Personen mit vertrauenswürdigen Geräten auf kritische Systeme zugreifen – und das vollständig nachvollziehbar und zeitlich begrenzt. Diesen innovativen Ansatz nutzt auch SSI Schäfer für seine neue Secure Remote Access Lösung, die dem Intralogistikexperten einen noch sichereren und flexibleren Kundenservice ermöglicht.

Secure Remote Access

„Im Gegensatz zu den üblichen VPN-Lösungen, die bei ungenügender Konfiguration und fehlender Segmentierung unter Umständen Zugriff auf das gesamte Unternehmensnetzwerk erlauben, bietet unser Secure Remote Access eine granulare Steuerung“, erklärt Admir Sipic, VP Global Head Remote Services bei SSI Schäfer. Die Anbindung erfolgt über eine zentral gehostete, mehrfach abgesicherte Virtual Desktop Infrastructure (VDI) inklusive Zwei-Faktor-Authentifizierung. Die VDI-Instanzen sind einheitlich konfiguriert, netzwerkseitig isoliert und ermöglichen gezielten Fernzugriff auf die relevanten Kundensysteme – etwa für Installationen, Konfigurationen oder Wartung.

Das ergänzend eingesetzte Remote Privileged Access Management regelt den Zugriff auf sensible Systeme und Daten strikt nach dem Zero-Trust-Prinzip. Ob interne Techniker, Administratoren oder externe Dienstleister: Nur verifizierte Identitäten erhalten Zugriff – und zwar ausschließlich auf klar definierte Ressourcen, begrenzt auf das erforderliche Minimum. Alle Verbindungen werden lückenlos dokumentiert und fortlaufend überwacht. „Auf diese Weise optimieren wir die Informationssicherheit, schaffen maximale Transparenz und bleiben jederzeit handlungsfähig“, so Admir Sipic.

 

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