News

Fahrlässigkeit vor Gericht

Die Staatsanwaltschaft des Schweizer Kantons Schwyz fordert eine bedingte Freiheitsstrafe sowie eine bedingte Geldstrafe für den früheren Betriebsleiter der mittlerweile geschlossenen Käserei in Steinerberg. Ihm wird vorgeworfen, seine lebensmittelrechtlichen Kontrollpflicht vernachlässigt und mit Listerien kontaminierten Käse ausgeliefert zu haben. Zwischen 2018 und 2022 sollen 34 Konsumenten des Käses an einer Listerien-Infektion erkrankt sein. Konkret lautet die Anklage auf fahrlässige Tötung in sieben Fällen, fahrlässige Körperverletzung in 13 Fällen sowie fahrlässige Verstöße gegen das Lebensmittelgesetz.

Die Listerien wurden im Mai 2020 bei einer Inspektion entdeckt. Eine wissenschaftlichen Analyse im Auftrag des Bundes konnte Zusammenhänge zu Erkrankungsfällen bis ins Jahr 2018 herstellen.

 

Foto: Dr. Balasubr Swaminathan, Peggy Hayes, USCDCP

Verwandte Artikel

Unternehmen

Neuer Besitzer für Them Andelsmejeri

Dänische Private-Equity-Gesellschaft Erhvervsinvest kommt zum Zug...
News

BVE-Konjunkturbericht

Umsätze der Ernährungsindustrie spürbar gestiegen...
Unternehmen

Stärkung des Käse- und Markenportfolios

Saputo sucht gezielt nach Wachstumsmöglichkeiten...
News

Arbeitssicherheit verbessern

Alleinarbeit betrifft nicht nur offensichtliche Hochrisikobereiche...
Technik

Biosensoren für Proteasen

Gegen vorzeitigen Verderb von H-Milch...
Unternehmen

Protein aus Luzernen

Lacto Japan investiert in das neuseeländische Start-up Leaft Foods...
Nach oben scrollen