Belgium welcomes campaign to promote three dairy products a day / Tram in Brussels with the campaign and narrative image designed by Óscar Alonso (better known as "@72kilos", with more than 3 million followers on social networks) / More information via ots and www.presseportal.de/en/nr/181436 / The use of this image for editorial purposes is permitted and free of charge provided that all conditions of use are complied with. Publication must include image credits.
Bildquelle: Cuenta con los lácteos europeos (InLac)
Länderbericht
Quelle: Fachzeitschrift “molkerei-industrie”

Europa promotet Milch

Mit „Let’s Eat Balanced“ setzt die britische Agriculture and Horticulture Development Board (AHDB) auf eine evidenzbasierte Kommunikationsstrategie. Die Kampagne positioniert Milch, Rind- und Lammfleisch als integralen Bestandteil einer ausgewogenen und umweltverträglichen Ernährung. Sie betont sowohl gesundheitliche Vorteile als auch die Nachhaltigkeitsbemühungen der britischen Landwirtschaft und verbindet diese mit Storytelling über Herkunft, Bauernhofrealität und lokale Wertschöpfung. Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen und die nationale Agrarwirtschaft zu unterstützen.

Auch in Deutschland existieren vergleichbare Initiativen, jedoch mit stärkerer Diversifizierung: So z.B. die Inititiative „Milch macht’s!“. Sie setzt auf eine moderne Ansprache, bei der Nachhaltigkeit, Tierwohl und Lifestyle-Elemente im Vordergrund stehen. Die Kampagne versucht, Milchprodukte emotional aufzuwerten und als Teil eines bewussten, modernen Lebensstils zu verankern.

Auf EU-Ebene startet mit „Count on European dairy products“ eine breit angelegte Informationskampagne in Belgien und Spanien (Foto). Sie reagiert auf ein paradoxes Konsummuster: Milchprodukte sind nahezu überall präsent, dennoch erreicht nur rund ein Fünftel der Bevölkerung die wissenschaftlich empfohlene tägliche Menge von drei Portionen Milchprodukten. Zudem zeigt eine Studie in Belgien deutliche Wissenslücken über die Rolle der Milchwirtschaft in Bezug auf Umwelt, Nachhaltigkeit und ländliche Strukturen. Die EU und die Milch-Interprofession InLac greifen diese Defizite auf und setzen bis 2028 auf Aufklärung, Transparenz und Ernährungsbildung.

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