Die niederländische Organisation Mobilisation for the Environment hat ihre Einsprüche gegen die Betriebsgenehmigung gemäß der niederländischen Natur- und Umweltstandards für FrieslandCampina im Werk Veghel zurückgezogen. Dies folgt auf die Änderung der Genehmigung und Vereinbarungen zwischen den Parteien, die Ammoniakemissionen der Fabrik deutlich zu reduzieren.
Die Vereinbarungen verpflichten das Unternehmen zur Installation von Gaswäschern, die die Ammoniakemissionen um mehr als 85 % reduzieren werden. Zu diesem Zweck hat die niederländische Provinz Nordbrabant die Emissionsnorm in der Umweltgenehmigung zum 1. Juni 2026 auf 5 Milligramm pro m³ verschärft. Dies ist eine nationale Norm, die ab 2028 verbindlich wird. Bis Januar 2028 sollen die Emissionen auf weniger als 2 Milligramm pro m³ reduziert werden.
Nach dieser Änderung der Genehmigung hat die Umweltorganisation das Verfahren eingestellt. Mit der Installation der Gaswäscher wird FrieslandCampina Veghel nicht mehr zu den zehn größten industriellen Ammoniakemittenten gehören. Mit der Rücknahme der Beschwerden endet ein Rechtsstreit, der seit 2022 andauerte.
Foto: FrieslandCampina